Quizspiel nach dem Vorbild der bekannten Kindersendung: Zu jeder Frage gibt es drei Antworten, und die Kinder springen in das Feld, das sie für richtig halten. Viel Bewegung, kein Vorwissen nötig, und jedes Kind macht bei jeder Frage mit.
Auf einen Blick
- Art: Quiz- und Bewegungsspiel
- Alter: ab 6 Jahren
- Gruppengröße: 6–40 Kinder, einzeln oder in Teams
- Ort: drinnen (Gruppenraum, Halle) oder draußen auf ebenem Boden
- Dauer: 20–40 Minuten
- Vorbereitung: 30–60 Minuten (vor allem Fragen schreiben)
- Aufwand: mittel
- Schwierigkeit: leicht – die Regeln sind in einer Minute erklärt, schwer sind nur die Fragen
Material
- Malerkrepp, Kreide oder drei Teppichstücke/Matten für die Felder „1“, „2“ und „3“
- Schilder mit den Ziffern 1, 2 und 3
- 15–25 Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten (Karteikarten)
- Pfeife oder Glocke als Signal, Punkteliste und Stift
- optional: Taschenlampe als „Licht“, Musik für das Hin- und Herspringen, kleine Preise
Vorbereitung
Drei gleich große Felder nebeneinander auf den Boden kleben, groß genug, dass alle Kinder gleichzeitig hineinpassen. Fragen vorbereiten und nach Schwierigkeit mischen; für jüngere Kinder Bilderfragen oder Schätzfragen einbauen. Wer Teams spielen lässt, bereitet für jedes Team eine Farbe vor (Bänder, Kappen), damit beim Zählen klar ist, wer wo steht.
Ablauf
- Die Spielleitung liest eine Frage und die drei Antworten vor (Antwort 1, 2, 3).
- Die Kinder laufen in das Feld der Antwort, die sie für richtig halten. Solange die Zeit läuft (z. B. zehn Sekunden oder bis die Musik stoppt), dürfen sie noch wechseln.
- Auf das Signal „Stopp“ bleibt jeder stehen, wo er ist. Wer jetzt auf einer Linie steht, muss sich für ein Feld entscheiden.
- Die richtige Antwort wird aufgelöst, am besten mit einem kurzen Spannungsmoment und einem Lichtsignal (Taschenlampe) über dem richtigen Feld.
- Alle Kinder im richtigen Feld bekommen einen Punkt (bzw. ihr Team einen Punkt pro Kind). Nach der letzten Frage gewinnt die meiste Punktzahl.
Varianten
- Ausscheiden: Wer falsch steht, setzt sich an den Rand. Damit niemand lange zuschaut, nach jeweils fünf Fragen alle wieder ins Spiel holen.
- Themenrunden: Fragen passend zur aktuellen Andachtsreihe, zu Bibelgeschichten, Tieren oder zum Ort der Freizeit.
- Aktionsfragen: Statt einer Wissensfrage wird etwas vorgeführt (z. B. ein Experiment), und die Kinder tippen auf das Ergebnis.
- Schätzfragen: Drei Zahlenbereiche statt drei Antworten.
- Spielen im Team: Die Kinder bilden Teams von drei bis fünf Kindern und beraten sich nach jeder Frage kurz leise, bevor das ganze Team gemeinsam in ein Feld springt. Es zählt nur, wenn alle im selben Feld stehen; die Punkte gibt es pro Team. So profitieren die jüngeren und ruhigeren Kinder vom Wissen der anderen und trauen sich eher mitzumachen.
Tipps und Hinweise
- Fragen kurz halten und die drei Antworten zweimal vorlesen, damit auch langsamere Kinder mitkommen.
- Lustige Falschantworten machen das Spiel lebendig; mindestens eine Antwort sollte aber plausibel klingen.
- Auf rutschigem Boden nicht rennen lassen, sondern „gehen“ als Regel festlegen.
- Kinder, die nur der Masse hinterherlaufen, gibt es immer: Kurze Bedenkzeit mit geschlossenen Augen vor dem Startsignal hilft.