Ameisenfangen

Fangspiel mit eingebauter Rettung: Wer gefangen wird, erstarrt als „Ameisenhügel“ im Vierfüßlerstand und kann von Mitspielern befreit werden, die unter ihm durchkrabbeln. Das hält das Spiel lange am Laufen, weil niemand dauerhaft ausscheidet.

Hinweis: Für „Ameisenfangen“ gibt es keine feste Standardregel. Beschrieben ist eine Variante des Befreiungsfangens im Ameisen-Thema.

Auf einen Blick

  • Art: Fangspiel
  • Alter: ab 6 Jahren
  • Gruppengröße: 10–30 Kinder
  • Ort: Halle, Wiese oder großer Raum
  • Dauer: 10–20 Minuten
  • Vorbereitung: 2 Minuten
  • Aufwand: gering
  • Schwierigkeit: leicht

Material

  • Parteibänder oder Leibchen für die Fänger (die „Ameisenbären“)
  • Hütchen zur Feldbegrenzung

Vorbereitung

Ein Spielfeld abstecken, das zur Gruppengröße passt (für 20 Kinder etwa ein halbes Volleyballfeld). Zwei bis drei Fänger bestimmen und kennzeichnen.

Ablauf

  1. Die Fänger sind Ameisenbären, alle anderen sind Ameisen und flitzen durch das Feld.
  2. Wer von einem Ameisenbären berührt wird, geht sofort in den Vierfüßlerstand (Hände und Knie auf dem Boden) und wird zum Ameisenhügel.
  3. Eine freie Ameise kann einen Ameisenhügel retten, indem sie unter dem Bauch des Kindes durchkrabbelt. Während des Durchkrabbelns darf sie nicht gefangen werden.
  4. Nach zwei bis drei Minuten werden neue Ameisenbären bestimmt. Wenn alle Ameisen gefangen sind, haben die Ameisenbären gewonnen.

Varianten

  • Ameisenstraße: Gefangene legen sich in einer Reihe hin; erst wenn drei Ameisen gleichzeitig daneben knien, sind alle frei.
  • Futter sammeln: In der Feldmitte liegen Bohnensäckchen als „Futter“. Ameisen tragen sie in ihren Bau; wer trägt, darf gefangen werden. Haben die Ameisen alles Futter in den Bau gebracht, bevor alle gefangen sind, gewinnen sie.
  • Seitlich krabbeln: Für kleinere Kinder reicht es, den Hügel einmal zu umrunden.

Tipps und Hinweise

  • Bei Kindern mit sehr unterschiedlicher Größe statt Durchkrabbeln das Abklatschen an der Schulter erlauben.
  • Auf hartem Hallenboden ist der Vierfüßlerstand unangenehm; Knie mit langer Hose schützen oder auf Rasen spielen.
  • Die Zahl der Fänger an die Gruppe anpassen: Pro acht Kinder etwa ein Fänger.