Bankball

Mannschaftsspiel für die Turnhalle: Jedes Team hat am Ende des Feldes eine Langbank, auf der ein „Fänger“ steht. Ziel ist es, den Ball so zuzuspielen, dass der eigene Fänger ihn auf der Bank fängt, ohne herunterzufallen. Bekannt auch als Variante von Kastenball oder Königsball.

Auf einen Blick

  • Art: Ballspiel (Mannschaft)
  • Alter: ab 8 Jahren
  • Gruppengröße: 8–20 Kinder, zwei Teams
  • Ort: Turnhalle (oder draußen mit Bänken)
  • Dauer: 20–30 Minuten
  • Vorbereitung: 5–10 Minuten
  • Aufwand: gering
  • Schwierigkeit: mittel – Passen, Freilaufen und Zusammenspiel sind gefragt

Material

  • zwei Langbänke
  • ein Ball (Handball, Volleyball oder Softball)
  • Leibchen für ein Team
  • Hütchen oder Hallenlinien für eine Schutzzone vor der Bank

Vorbereitung

An jeder Stirnseite der Halle eine Langbank längs zur Wand aufstellen. Vor jeder Bank mit Hütchen eine Schutzzone von etwa zwei Metern markieren, die niemand betreten darf. Zwei Teams bilden und kennzeichnen.

Ablauf

  1. Jedes Team bestimmt einen Bankfänger, der auf der Bank des gegnerischen Hallenendes steht (also hinter den Gegnern).
  2. Die übrigen Kinder spielen sich den Ball im Feld zu. Mit dem Ball in der Hand darf man höchstens drei Schritte gehen; den Ball darf man niemandem aus der Hand reißen.
  3. Ziel ist ein Pass zum eigenen Bankfänger. Fängt er den Ball, ohne von der Bank zu steigen, gibt es einen Punkt.
  4. Die Gegner verteidigen, indem sie Pässe abfangen. Die Schutzzone vor der Bank darf von keinem Team betreten werden.
  5. Nach jedem Punkt wechselt der Bankfänger, und der Ball geht an das andere Team. Gespielt wird auf Zeit oder bis zehn Punkte.

Varianten

  • Bankfänger wird Feldspieler: Wer gepunktet hat, spielt den Bankfänger ab und geht selbst auf die Bank.
  • Zwei Bänke pro Team: Mehr Ziele, mehr Laufwege, gut für große Gruppen.
  • Prellen erlaubt: Für ältere Kinder darf man mit dem Ball dribbeln.
  • Einfacher: Für jüngere Kinder ist auch ein Treffer der Bank mit dem Ball ein Punkt.

Tipps und Hinweise

  • Bänke standfest aufstellen und nicht direkt an Wände mit Heizkörpern stellen.
  • Körperkontakt ist verboten, sonst wird das Spiel schnell ruppig.
  • Regel „Jeder muss den Ball einmal gehabt haben, bevor gepunktet werden darf“ bezieht ruhigere Kinder mit ein.