Ein lustiges Kraft- und Teamspiel, auch bekannt als „Rübenziehen“: Die Kinder liegen als Karotten auf dem Bauch im Kreis und halten sich gegenseitig fest. Der Bauer versucht, sie an den Füßen aus dem Beet zu ziehen. Jede gezogene Karotte hilft danach beim Ernten, bis keine mehr im Beet liegt.
Auf einen Blick
- Art: Kraft- und Gruppenspiel
- Alter: ab 6 Jahren
- Gruppengröße: 8–25 Kinder
- Ort: Wiese, Turnhalle mit Matten oder Teppichboden
- Dauer: 10–15 Minuten
- Vorbereitung: keine
- Aufwand: gering
- Schwierigkeit: leicht
Material
- keines; in der Halle Turnmatten als Unterlage
- optional: Schürze oder Strohhut für den Bauern
Vorbereitung
Die Kinder legen sich auf den Bauch in einen Kreis, die Köpfe zur Mitte, und haken sich mit den Armen bei den Nachbarn ein oder halten sich an den Händen.
Ablauf
- Ein Kind (oder Mitarbeitender) ist der Bauer und geht um das Beet herum.
- Der Bauer packt eine Karotte an den Fußgelenken und versucht, sie aus dem Kreis zu ziehen. Die Nachbarn halten sie fest.
- Löst sich die Karotte vom Kreis, ist sie geerntet und wird ebenfalls zum Bauern.
- Jetzt ziehen mehrere Bauern, auch gemeinsam an einer Karotte.
- Das Spiel endet, wenn alle Karotten geerntet sind. Die letzte Karotte ist die „Riesenkarotte“ und darf in der nächsten Runde als Bauer beginnen.
Varianten
- Riesenrübe: Passend zum Märchen von der Rübe, die erst mit vielen Helfern aus der Erde kommt, zum Thema „Gemeinsam sind wir stark“.
- Kitzelverbot: Bauern dürfen nicht kitzeln (oder genau das ist die Variante für Fortgeschrittene, wenn alle einverstanden sind).
- Zeitwertung: Wie lange brauchen die Bauern für das ganze Beet?
Tipps und Hinweise
- Nur an den Fußgelenken ziehen, nicht an Kleidung oder Schuhen; Schuhe vorher ausziehen.
- Karotten dürfen nicht strampeln oder treten.
- Auf sauberen, weichen Boden achten; keine Steine oder harten Kanten.
- Kraftunterschiede beachten: Erwachsene Bauern ziehen nur vorsichtig.