Luftballonrennen

Raketenstart im Gruppenraum: Ein aufgeblasener Luftballon wird an einem Strohhalm befestigt, der auf einer gespannten Schnur sitzt. Lässt man los, schießt der Ballon die Schnur entlang. Welches Team baut die schnellste Ballonrakete? Ein Spiel mit Physik-Aha-Effekt und viel Gekicher.

Auf einen Blick

  • Art: Wettkampf- und Experimentierspiel
  • Alter: ab 6 Jahren
  • Gruppengröße: 4–30 Kinder, in Teams von 2–5
  • Ort: drinnen oder draußen bei Windstille
  • Dauer: 20–40 Minuten
  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Aufwand: gering
  • Schwierigkeit: leicht

Material

  • pro Bahn eine lange Schnur oder Paketschnur (5–10 m)
  • Strohhalme (gerade, ohne Knick)
  • Luftballons (längliche fliegen besser als runde), mehr als gedacht
  • Klebeband (Kreppband)
  • Wäscheklammern zum Zuhalten
  • Maßband, Stoppuhr
  • optional: Ballonpumpe

Vorbereitung

Für jedes Team eine Bahn spannen: Schnur an einem Ende festbinden (Stuhllehne, Türklinke, Baum), durch einen Strohhalm fädeln und straff am anderen Ende befestigen. Die Bahnen sollten gleich lang und gerade sein.

Ablauf

  1. Jedes Team bläst einen Ballon auf und hält die Öffnung zu (oder klemmt sie mit einer Wäscheklammer ab).
  2. Der Ballon wird mit zwei Klebestreifen längs am Strohhalm befestigt, die Öffnung zeigt zum Start.
  3. Auf „Start“ wird losgelassen, und der Ballon schießt die Schnur entlang.
  4. Gemessen wird, wie weit der Ballon kommt oder wie schnell er das Ende erreicht.
  5. Jedes Team hat drei Versuche und darf zwischendurch umbauen (Ballonform, Größe, Klebestelle).

Varianten

  • Ballon-Staffel: Ein Luftballon wird zwischen den Knien zur Wendemarke getragen und zurück übergeben.
  • Ballonpusten: Ballon mit einem Strohhalm pustend über eine Strecke treiben.
  • Ballon-Hochhalten: Teams müssen einen Ballon möglichst lange in der Luft halten, nur mit dem Kopf.
  • Steigungsbahn: Die Schnur wird schräg gespannt, dann wird es eine echte Rakete.

Tipps und Hinweise

  • An Kinder mit Latexallergie denken (latexfreie Ballons verwenden).
  • Geplatzte Ballonreste sofort aufsammeln, besonders bei kleinen Kindern (Verschluckungsgefahr).
  • Kurze Erklärung zum Rückstoßprinzip begeistert viele: So funktionieren auch echte Raketen.