Fangen, aber alles im Rückwärtsgang: Fänger und Flüchtende dürfen sich nur rückwärts bewegen. Das sieht lustig aus, bremst die Schnellen aus, fordert Orientierung und Koordination und führt zu herrlichem Chaos.
Auf einen Blick
- Art: Fangspiel
- Alter: ab 7 Jahren
- Gruppengröße: 8–30 Kinder
- Ort: Turnhalle oder ebene Wiese ohne Hindernisse
- Dauer: 10–15 Minuten
- Vorbereitung: 2 Minuten
- Aufwand: gering
- Schwierigkeit: leicht bis mittel – die Regel ist einfach, die Umsetzung knifflig
Material
- Leibchen oder Bänder für die Fänger
- Hütchen zur Feldbegrenzung
Vorbereitung
Ein nicht zu großes Feld auf ebenem, hindernisfreiem Untergrund abstecken. Zwei Fänger bestimmen.
Ablauf
- Alle Kinder, auch die Fänger, dürfen nur rückwärts gehen oder laufen. Über die Schulter schauen ist erlaubt.
- Die Fänger versuchen, andere Kinder abzuschlagen.
- Wer gefangen wird, wird zum Fänger (oder tauscht mit dem Fänger).
- Wer sich vorwärts bewegt, wird automatisch zum Fänger.
- Nach einigen Minuten neue Fänger bestimmen.
Varianten
- Seitwärtsfangen: Nur Seitgalopp erlaubt.
- Krebsfangen: Alle bewegen sich im Krebsgang (auf Händen und Füßen, Bauch nach oben).
- Kommandowechsel: Die Spielleitung ruft „Vorwärts“, „Rückwärts“, „Seitwärts“, und alle müssen sofort wechseln.
- Spiegel-Fangen: Paare, bei denen einer rückwärts läuft und der andere ihn vorwärts führt.
Tipps und Hinweise
- Nur in langsamem Tempo spielen; Rückwärtsrennen führt schnell zu Stürzen. Regel: Gehen statt Rennen.
- Feld frei von Stolperfallen, Wänden und Geräten halten.
- Nicht für sehr junge Kinder oder in engen Räumen geeignet.