Singstar/Karaoke

Mikrofon an, Bühne frei: Beim Karaoke singen die Kinder zu Instrumentalversionen bekannter Lieder, während der Text auf dem Bildschirm mitläuft. Mit einem Karaoke-Spiel für Konsole oder PC wird sogar bewertet, wie genau man die Töne trifft. Ein Riesenspaß, ob allein, im Duett oder als ganze Gruppe.

Auf einen Blick

  • Art: Musik- und Partyspiel
  • Alter: ab 7 Jahren (Lesefähigkeit)
  • Gruppengröße: 4–40 Kinder
  • Ort: drinnen, mit Beamer oder großem Bildschirm
  • Dauer: 30–90 Minuten
  • Vorbereitung: 30–60 Minuten (Technik aufbauen und testen)
  • Aufwand: mittel
  • Schwierigkeit: leicht

Material

  • Spielkonsole oder Laptop mit Karaoke-Spiel bzw. Karaoke-Videos (z. B. von einer Videoplattform)
  • Mikrofone (USB oder Funk), Lautsprecher
  • Beamer und Leinwand oder großer Fernseher
  • Liederliste zur Auswahl
  • optional: Bühne, Lichteffekte, Verkleidungen, Punktetafel

Vorbereitung

Technik früh aufbauen und testen (Mikrofon, Ton, Verzögerung). Eine Liederauswahl zusammenstellen, die kindgerecht ist: bekannte Kinderlieder, Filmmusik, Jungschar- und Lobpreislieder, harmlose Popsongs. Texte vorher prüfen.

Ablauf

  1. Kurze Einführung, Lautstärke testen, Mutmacher: Es geht nicht ums perfekte Singen.
  2. Die Kinder tragen sich in eine Wunschliste ein, allein, zu zweit oder als Gruppe.
  3. Nacheinander wird gesungen. Das Publikum klatscht und feuert an.
  4. Bei Spielen mit Wertung: Punkte notieren, am Ende Ehrung in verschiedenen Kategorien (beste Stimme, beste Show, mutigster Auftritt).

Varianten

  • Karaoke-Battle: Zwei Teams singen abwechselnd; das Publikum bewertet.
  • Playback-Show: Lippensynchron zum Originallied mit Verkleidung und Show.
  • Liederraten: Nur die Melodie läuft, wer erkennt das Lied zuerst?
  • Gruppensingen: Alle singen gemeinsam Lieder mit Text auf der Leinwand.

Tipps und Hinweise

  • Niemand muss allein singen; Gruppen- und Duettlieder senken die Hemmschwelle.
  • Für Liedtexte bei öffentlichen Veranstaltungen kann eine GEMA- bzw. Lizenzfrage entstehen; im privaten Gruppenrahmen meist unproblematisch, aber im Zweifel bei der Gemeinde nachfragen.
  • Lautstärke im Blick behalten und Mikrofone regelmäßig reinigen.