Wer weiß denn sowas?

Quizspiel nach dem Vorbild der bekannten Wissensshow: Zwei Teams beantworten verrückte, überraschende Fragen aus dem Alltag, aus Natur und Geschichte, bei denen man selten etwas sicher weiß, aber mit Logik und Bauchgefühl oft richtig liegt. Jede Frage hat drei Antworten, und nach der Auflösung gibt es eine kurze, staunenswerte Erklärung.

Auf einen Blick

  • Art: Quiz-Show
  • Alter: ab 9 Jahren
  • Gruppengröße: 4–40 Kinder, in zwei Teams (oder Rateteams plus Publikum)
  • Ort: drinnen, Bühne oder zwei Tische
  • Dauer: 30–45 Minuten
  • Vorbereitung: 1–2 Stunden (Fragen recherchieren, eventuell Experimente)
  • Aufwand: mittel
  • Schwierigkeit: mittel

Material

  • 10–15 kuriose Fragen mit je drei Antwortmöglichkeiten (A, B, C) und Erklärung
  • Buzzer oder Glocken für zwei Teams
  • Antwortkarten A, B, C für jedes Team
  • Punktetafel
  • optional: Material für Vorführungen (Experimente, Gegenstände, Videos)

Vorbereitung

Fragen sammeln, die überraschen und gut erklärbar sind, zum Beispiel:

  • „Wie viele Herzen hat ein Oktopus?“ (A: 1, B: 3, C: 8)
  • „Was passiert, wenn man Cola und Mentos zusammenbringt?“ (mit Vorführung)
  • „Wie lange schläft ein Koala am Tag?“
  • „Warum ist der Himmel blau?“

Zu jeder Frage eine kurze Erklärung vorbereiten. Zwei Teams mit je einem Teamkapitän (gerne ein Mitarbeitender) bilden.

Ablauf

  1. Die Moderation stellt eine Frage mit drei Antworten vor.
  2. Die Teams beraten sich und legen gleichzeitig ihre Antwortkarte.
  3. Auflösung, wenn möglich mit Vorführung oder Bild.
  4. Jedes Team mit der richtigen Antwort bekommt Punkte; in späteren Runden zählen Fragen doppelt.
  5. Finale: eine Schätzfrage, bei der das nähere Team gewinnt.

Varianten

  • Buzzer-Runde: Wer zuerst buzzert, darf antworten, bei Fehlern geht die Frage an das andere Team.
  • Publikumsjoker: Die Zuschauer dürfen abstimmen.
  • Experimente-Spezial: Jede Frage dreht sich um ein Experiment, das live gezeigt wird.
  • Kinder recherchieren: Kinder bringen eigene kuriose Fragen mit.

Tipps und Hinweise

  • Fakten vorher nachprüfen, im Internet kursieren viele falsche „Fun Facts“.
  • Lebendig moderieren und die Erklärungen kurz halten.
  • Experimente nur mit sicheren Materialien und Schutzabstand.